Fußpflege
Vorbeugung ist die beste Fußpflege
Die Füße - ein vernachlässigtes Körperteil
Fußpflege
ist nur auf den ersten Blick ein unwichtiges Thema. In Wirklichkeit
sind die Füße eines unserer wichtigsten Körperteile: Durchschnittlich
vier mal läuft jeder Mensch um die Erde. Das sind sage und schreibe
über 160.000 km, oder rund 270 Millionen Schritte. Wie viel wir wohl zu
sehen bekommen würden, wenn wir es nur einmal tatsächlich tun würden.
Selbst die bequemsten Büromenschen setzen im Schnitt noch 10.000 mal am
Tag den einen Fuß vor den anderen. Aber wie danken wir es unseren
Füßen? Indem wir sie sträflich vernachlässigen. Dabei ist Fußpflege
ein immens wichtiges Thema. Wenn wir uns überhaupt mit unseren Füssen
beschäftigen, dann mehr mit ihrer Bekleidung, den Schuhen. Dutzende
stehen davon im Schrank. Die werden geputzt und gepflegt und vor allem
wird viel Geld dafür ausgegeben. Wie es den Füßen darin geht, kümmert
uns aber oft viel weniger. Dabei sind gerade Schuhe schuld an
massenhaften Fußerkrankungen. Und noch schlimmer. Auch Schmerzen im
Rücken und in den Gelenken gehen oft genug auf unsere Füße zurück.
Daher ist es ganz wichtig: Fußpflege fängt bereits mit dem Kauf von guten Schuhen an!
Mit den Schuhen fängt die Fußpflege an
Schuhe sollen den
Fuß vor Kälte und Verletzungen schützen. Doch mittlerweile fügen sie
den Füßen mehr Verletzungen zu, als dass sie schonen. Studien belegen,
dass 98 Prozent der Menschen mit gesunden Füßen zur Welt kommen.
Demgegenüber leiden aber über 60 Prozent der Erwachsenen unter Senk-,
Hohl- oder Spreizfüßen. Unbequeme, zu enge, zu hohe Schuhe sind Ursache
für zahlreiche Deformationen der Füße und Zehen, das beginnt schon bei
Kindern. Zu empfehlen sind Schuhe, in denen sich die Füße gut bewegen
können, die die natürliche Fußform nachbilden und eine stoßfedernde,
weiche Sohle haben. Fußbetten sind sinnvoll für bereits erkrankte Füße
oder Menschen, die viel stehen müssen.
Besondere Tipps für Diabetiker
Wenn
Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Füssen besonders viel
Aufmerksamkeit schenken. Denn durch zu hohe Blutzuckerwerte
verschlechtert sich zunächst die Wundheilung. Als Folge davon können
schon kleine Verletzungen zu einem langwierigen Problem werden. Oftmals
sind durch Diabetes zusätzlich auch die Nerven geschädigt. Dadurch ist
das Schmerzempfinden vermindert. Wunden bleiben dadurch lange
unentdeckt. Hier hilft gute Pflege und Vorsorge, Verletzungen zu
vermeiden oder sie zumindest schnell zu entdecken.